Da meine Gabel bereits über die modellgepflegte
Zugstufendämpfung (siehe unten) verfügt, habe ich lediglich
alle Verschleißteile der Gabel erneuert, alle vier Gleitbuchsen,
die zwei Kunststoffbuchsen und die Simmerringe/ Wellendichtringe -
für Teilekosten inkl. Öl von etwa 100 Euro hat sich die
Funktion erheblich verbessert, die Revision nach über 100tkm
überfällig!
Neues Setup
Mit diesem Setup bin ich mit der Gabel jetzt richtig zufrieden:
Rechter Gabelholm (Zugstufe) = dickeres Öl, SAE10
Linker Gabelholm (Druckstufe) = dünneres Öl, SAE 7,5
Luftkammer 160mm (eingefedert, ohne Feder)
Wirth progressive Gabelfedern für die PD-Version
Vorspannhülse: 110mm (um 25mm gekürzt um Negativfederweg
zu erhöhen, Ziel ~30%)
Fahrergewicht: 80kg (nur Solobetrieb)
Motorradgewicht vollgetankt (vorne/ hinten/ gesamt): 95kg/ 110kg /
205kg
Die Erhöhung des Negativfederweges hat nochmals eine deutliche
Verbesserung gebracht, weil die Gabel besser in Löcher
eintauchen kann ohne dass das ungefederte Motorrad folgen muss,
vor allem wohl weil das erste Drittel des Federweges in erster Linie
durch die Feder charakteresiert ist - erst danach beginnt die Dämpfung
zu arbeiten. So taucht die Gabel beim Ampelstop immer noch bis zur
gleichen Stelle ein, durch den tieferen Startpunkt taucht die Front
aber nicht mehr so tief ein. Bremspunkt.de
schreibt dazu.
Modellgepflegte Zugstufendämpfung:
| Welche Gabel hat sie? |
| |
Sollte an allen GSen verbaut sein deren Faltenbälge 14
Rippen statt 10 Rippen aufweisen. |
| Was wurde geändert? |
| |
Am Zugstufendämpferrohr die Querbohrung (unten) von acht
auf zwölf Millimeter vergrößert und der AluminiumVentilträger
( = Alu-Buchse in der die Feder mit dem Ventil sitzt) auf eine
Tiefe von 11,5 Millimetern ausgedreht. |
| Was soll es bringen? |
| |
Besseres Ansprechen bei schneller Abfolge von Bodenwellen,
durch besseren Ölzufluß. |
|
|