Mopeds: Bmw R100gs
- ein Motorrad das fast alles mit macht - einfach und kostengünstig zu warten ist - zuverlässig und unauffällig funktioniert - über einen Motor mit Charakter verfügt - und auch heute noch einen hohen Spaßfaktor bietet, vielleicht auch gerade weil kein unnötiger SchnickSchnack daran ist. Das BMW Baukastensystem in Verbindung mit hoher Modellkonstanz führt dazu das der Zubehör und Ersatzteilmarkt praktisch jeden Wunsch erfüllt, meist zu halbwegs realistischen Preisen, daher auch große Auswahl an Tunern und Zubehöranbietern. Einfache Technik, vergleichsweise leichtes Gewicht/ niedriger Schwerpunkt. . . . . etwas optimiert: geiles Moped! ;-) Bremsen: waren auch damals nicht State of the Art - aber das kennt man ja von BMW - selbst das neue Intregral-ABS hat ja die Aufmerksamkeit des KBA erregt...! ;-) Federelemente: legendär: die verbogenen Dämpferstangen des Federbeines, aber auch die Gabel verwindet sich und leistet ihre Arbeit nicht immer optimal. Das
erste Goodie an meiner GS: Q-Tech Doppelzündung - runder Motorlauf
gerade auch bei niedrigen und mittleren Drehzahlen, bessere Gasannahme,
senkt den Verbrauch um etwa 0,5Liter/ 100km. Wärmstens zu empfehlen,
Q-Tech liefert wie der Name schon nahe legt hohe Qualität ...
mehr dazu.Versierte Bastler bauen den Hallgeber zur Not auch selbst um. Siehe Krähwinkels BluePrintPages.
Seit die GS die Garage mit einer 400er EXC teilt, war klar: Sturzbügel und Motor/ Auspuff - schutz abmontiert, wegen des fehlenden
Bügels wurde der vorhanden Ölkühler mit längeren
Schläuchen mittig verlegt. Ich habe Hydraulikschläuche mit
innenliegender Stahlflex-Einlage verwendet - die bekommt man beim Landmaschinenbedarf
auf Maß angefertigt. [Preise: TT 64€, Landmaschinenbedarf 45€] Hawker Gelbatterie - wegen den häufige berichteten Problemen erst einmal auf Eis gelegt! Tuning & Revision der Original-Gabel Statt der sündteuren Q-Tech/ AlphaTech Fussrasten habe ich XT600-Rasten verwendet, lediglich an den Anschlägen muss etwas Material aufgeschweißt werden, bringt dann die Rasten etwa 1,5cm tiefer.
|
![]() |
Luftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor, Kurbelwelle längsliegend, eine untenliegende, kettengetriebene Nockenwelle, zwei über Stoßstangen und Kipphebel betätigte Ventile pro Zylinder, Naßsumpfschmierung, Bing-Gleichdruckvergaser mit Ø 32 mm, kontaktlose Transistorzündung, Sekundärluftsystem(SLS), E-Starter, Drehstromlichtmaschine 240 W, Batterie 12 V/25Ah, Verdichtung 8,2 : 1, Bohrung x Hub: 94 x 70.6 mm, Hubraum: 980 cm³ 44 KW (60PS) bei 6.500 Umdrehungen 76 Nm bei 3.750 Umdrehungen Primärantrieb über Zahnräder, mechanisch betätigte Einscheiben-Trockenkupplung, Fünfganggetriebe, Kardan, Primärübersetzung: 1.00, Sekundärübersetzung: 3.20, Getriebeübersetzung: 4.40/2.86/2.07/1.67/1.50 Doppelschleifenrahmen aus Stahlrohr, Telegabel Gleitrohrdurchmesser Ø 40 mm, Zweigelenk-Einarmschwinge aus Alu-Guß, ein Federbein, mit verstellbarer Federbasis und Zugstufendämpfung, Scheibenbremse vorn mit Zweikolbensattel Ø 285 mm, Trommelbremse hinten Ø 200 mm, Federweg v/h: 225/ 180 mm, Speichenräder v/h 1.85 x 21/ 2.50 x 17, Reifengrößen v/h 90/90 T21/ 130/80 T17; Gewicht : ~236kg ( meine HP1: 205kg! ), Max. 420kg VMax : ~180km/h Verbrauch : ~ 6.5 l/100km Man erinnere sich - selbst für die letzten R80GS Basic verlangte man bei BMW 15959.-DM |
Gekauft habe ich sie mir Metzler
Enduro4 die zurecht einen Ruf als Dauerläufer (>> 15.000km)
geniesen, die Flanken haben aber eine ungünstige stark abfallende Struktur
so das die Aufstandsfläche mit zunehmender Schräglage immer kleiner
wird, und für einen Reifen der Enduro im Namen führt erschreckend
wenig Negativprofil. Für den ruhigen Straßenfahrer der nicht
unbedingt den Ulimativen Grip braucht. O.K.das ist meine Einschätzung,
'Motorrad' findet den Reifen ja ganz toll. Straße. Der Enduro3 (Originalbereifung) paßt sehr gut zum Charakter der GS, und macht weder Off noch On-Road eine schlechte Figur, der Vorderreifen könnte im Dreck aber mehr Führung bieten. Der Grip ist O.K. beginnt aber in Schräglage gutmütig wegzulaufen. Allrounder. Durch dick und dünn geht es mit dem Continental TKC80 - dank der MS-Kennung sogar legal. (Vmax 160km/h !) Auch auf der Straße beitet der Stollenreifen erstaunlich viel Grip und Schräglagenfreiheit, dieser wird durch hohen Verschleiß erkauft; 3 bis 5 tkm. Geländeorientiert. Der Michelin T66 bietet (warmgefahren) sehr guten
Grip, bei gleichzeitig moderatem Verschleiß, hält bei mir etwa 10.000km.
Schwachpunkt des T66 ist jedoch sein kriminelles Verhalten bei Nässe und
Bitumenstreifen. Straße.Sehr zufreiden bin ich mit den neuen Tourance von Metzeler - beste Rückmeldung von der Strße, bester Grip und moderater Verschleiß! Fällt auf der GS-Felge ziemlich rund aus. Straße. Zum Spaß werde ich mir den Pirelli MT60, als reinen Straßenreifen, aufziehen, dem man Mördergrip nachsagt, oder hat jemand Erfahrung mit dem Pirelli Bleibt noch Auzumerken das das Fahrwerk sich leicht durch abgefahrene Reifen aus der Ruhe bringen läßt |
Auch in Zeiten einer R1 kann ein Moped mit nur 60PS richtig Laune machen. Man sollte aber Spaß am Schrauben haben, dann kann man sich mit (relativ) überschaubaren Budget ein schöneres, leichteres und kräftigeres Motorrad basteln. |




Den
HPN Ölkühlerthermostat halte ich für sinnvoll weil
er die Warmlaufphase deutlich verkürzt bzw. bei kühlem Wetter
und/ oder geringer Belastung den Ölkühler gar nicht erst öffnet.
Alternativ: größere Ölwanne (weniger Panschverluste) durch
größeres Ölvolumen stabilere Temperatur.
Richtig vorwärts
ging es bei der Motorrevision im Frühjahr 2000 mit den Fallert
1000cm³ Kurzkolben: heftiger Anzug, Power gerade aus dem Drehzahlkeller
und ab 6.000 Umdrehungen geht es noch mal richtig ab. 

Gekauft habe ich sie mir Metzler
Enduro4 die zurecht einen Ruf als Dauerläufer (>> 15.000km)
geniesen, die Flanken haben aber eine ungünstige stark abfallende Struktur
so das die Aufstandsfläche mit zunehmender Schräglage immer kleiner
wird, und für einen Reifen der Enduro im Namen führt erschreckend
wenig Negativprofil. Für den ruhigen Straßenfahrer der nicht
unbedingt den Ulimativen Grip braucht. O.K.das ist meine Einschätzung,
'Motorrad' findet den Reifen ja ganz toll. Straße.
Der Michelin T66 bietet (warmgefahren) sehr guten
Grip, bei gleichzeitig moderatem Verschleiß, hält bei mir etwa 10.000km.
Schwachpunkt des T66 ist jedoch sein kriminelles Verhalten bei Nässe und
Bitumenstreifen. Straße.